Backzutatenverband in Berlin

Nach dem Umzug der Geschäftsstelle vom Rhein an die Spree gab der Backzutatenverband (external link) (BZV) in diesen Tagen seinen Einstand in der Bundeshauptstadt. Das Fest fand in gebührendem Rahmen im Hamburger Bahnhof statt, dem Museum für Gegenwart. Geladen waren alle, die in und um die backende Branche herum Rang und Namen haben, sowie zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestags und Mitarbeiter der Fraktionen. Die Grußworte hielten Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sowie Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg, Präsident des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Gekommen waren über 160 Gäste. Deren Begrüßung oblag Dr. Detlev Krüger, dem ersten Vorsitzenden des BZV. «Hier kämpfen wir gemeinsam mit anderen Branchenverbänden um sinnvolle politische Lösungen im Sinne des backenden Handwerks und der Lebensmittelindustrie, aber vor allem auch im Sinne des Verbrauchers», fasste Krüger während seiner Rede noch einmal die Gründe für den Umzug zusammen. Die Backbranche insgesamt forderte er auf, mehr mit den Verbrauchern zu kommunizieren, denn: «Wir als Zulieferer von Backzutaten, aber auch unsere Kunden jeglicher Größenordnung, haben nichts zu verbergen. Warum sollen Verbraucher nicht wissen, was in den Lebensmitteln enthalten ist, die sie mit Genuss verzehren?». Der Backzutatenverband Berlin/Wien zählt aktuell 54 Mitglieder. Wichtigste Ziele seiner Verbandsarbeit sind einerseits die wirksame Vertretung der Interessen seiner Mitgliedsunternehmen gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Behörden und anderen Verbänden und andererseits die gezielte und regelmäßige Information seiner Mitglieder.

Das konnten wir uns nicht entgehen lassen.

Großbäcker-Hauptgeschäftsführer Helmut Martell (links)

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