Unternehmen2017-02-08T10:31:19+00:00

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Florian Richter
Florian RichterVorstand
Vorstand
Jürgen Richter
Jürgen RichterVorstand
Vorstand
Klaus Hunfeld
Klaus HunfeldAufsichtsratsvorsitzender
Aufsichtsratsvorsitzender

Gründung

Das Unternehmen wurde als R+S edv-systeme GmbH im Juni 1990 in Berlin-Wilmersdorf von dem heutigen Vorstand Jürgen Richter und zwei weiteren Gesellschaftern gegründet. Die Gesellschafter brachten Erfahrungen aus der Entwicklung und der Betreuung von Software für mittelständische Unternehmen der Ernährungsindustrie mit.

Entwicklung

Bis 1993 wurde Warenwirtschafts-, Rechnungswesen- und Personalwirtschaftssoftware anderer IT-Unternehmen implementiert und betreut. Parallel dazu entwickelten die inzwischen 8 Mitarbeiter ein Warenwirtschaftssystem für die Ernährungsindustrie auf der Basis eines wissenschaftlich fundierten innovativen Softwarekonzeptes und damals neuester Softwaretechnologie. Die Schwächen der etablierten Standardsoftwareprodukte sollten dabei von Anfang an vermieden werden.

Die Software IBS (Integrierte Betriebswirtschaftliche Systeme) wurde 1993 erfolgreich bei 2 Großbäckereien pilotiert, einem Industriebäcker in Leipzig und einem Filialbäcker in Potsdam. 1994 folgten die erste Großbäckerei in den «alten Bundesländern» und sehr schnell weitere in ganz Deutschland.

Wachstum

Der erste Standort in der Leipziger Straße in Potsdam wurde schnell zu klein. Ansprechende Büros zur Miete waren nicht zu bekommen. Deshalb kauften die Gesellschafter ein Haus in Werder bei Potsdam, ließen es vollständig sanieren und bezogen es 1992. 1996 bereits musste die R+S GmbH umziehen, weil das Haus inzwischen wieder zu klein war. Es folgte bis 1998 ein Domizil in der Medienstadt Potsdam-Babelsberg und dann unser heutiger Standort in der exklusiven Berliner Straße in Potsdam, der nun endlich groß genug war.

Die Software IBS war bis zum Jahr 2000 bei vielen Projekten immer wieder erweitert und angepasst worden. Sie basierte auf einer relationalen Datenbank, die auf einem Unix-/ Linux-Server lief und Clients unter MS-Windows oder Unix / Linux. Das Konzept einer Standard-Branchensoftware, die unternehmensspezifisch über Entscheidungstabellen eingestellt und erweitert werden kann, hatte sich bestens bewährt.

Trotzdem sind Grenzen erreicht worden. Die Softwaretechnologie hatte sich stark weiterentwickelt, Unix als Betriebssystem wurde zunehmend durch MS-Windows Server verdrängt und auch der Inlandsabsatz der R+S GmbH begann sich zur Jahr- 2000-Wende zu sättigen.

Private Equity

Die R+S GmbH hatte 1999 begonnen Kontakte zu Großbäckereien in Russland aufzubauen. Gemeinsam mit unserem Partner IBM wurde ein Pilotprojekt in Moskau bei der Brotfabrik Nr.9 erfolgreich durchgeführt. Dazu war IBS von der R+S GmbH für den russischen Markt lokalisiert worden. Eine weitere Markterschließung war vorgesehen.

Die Software IBS wurde konzeptionell auf eine Portierung auf der Basis objektorientierter Softwaretechnologie vorbereitet.

Zur schnelleren Umsetzung der Vorhaben mit bis zu 25 Softwareentwicklern wurden Beteiligungen zweier Privat Equity Gesellschaften aufgenommen. Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Land Brandenburg KBB und die Technologiebeteiligungsgesellschaft (tbg) der KfW beteiligten sich mit einer geringen offenen Minderheitsbeteiligung und je einer stillen Beteiligung.

Umwandlung in die RS Reengineering Softwaredesign AG

Im Jahr 2000 wurde das Unternehmen in eine AG umgewandelt, um einen leichteren Verkauf und Rückkauf von Unternehmensanteilen in Form von Aktien zu ermöglichen.

Erste Dekade des neuen Jahrtausends

In der ersten Dekade konnte die RS AG ihre erfogreiche Entwicklung fortsetzen. Sie war nicht von weiterer schneller Expansion geprägt, sondern von Konsolidierung auf vielen Gebieten:

Die Mitarbeiterstruktur änderte sich noch mehr zu jungen hochspezialisierten Uni- und FH-Absolventen. Mit der Entwicklung der objektorientierten RS-Software wurden schrittweise alle älteren Module ablösbar. Die RS AG konnte weitere Bäckereien als Kunden gewinnen.

Weitere Partnerschaften werden erfolgreich gelebt, wie zum Beispiel mit der dascus Datenkassen Computersysteme GmbH.

Die neu entwickelte RS-Software wurde vom Fraunhofer Institut  bewertet und hat gegenüber der letzten Bewertung eine Wertsteigerung von 29 % erzielt. Im Gutachten wurde die RS-Software als «State of the art» eingeschätzt.

Kontinuität

Den Erfolg verdankt die RS AG ihren Mitarbeitern und natürlich ihren Kunden, die dem Unternehmen RS AG vertrauen. Die Weichen für die nächste Dekade sind gestellt. Die Unternehmensnachfolge ist mit der nächsten Generation abgesichert. Die RS-Software ist auf dem aktuellen Stand der Technologie, zukunftssichere Innovationen fließen in das Standardprodukt mit ein.

Auch im 25. Jahr des Bestehens lebt die RS AG den Anspruch, ihren Kunden eine individualisierbare Standard-Branchensoftware auf jeweils aktuellem technologischen Stand zu bieten und das wie von Beginn an für alle Updates und Upgrades im Rahmen der Wartung kostenlos.

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